Die Handlung
Im Jahr 2047 lebt Viktor Alterra, 31 Jahre alt, in einer vollständig KI-optimierten Welt in Wien. Seine persönliche KI-Assistentin steuert jeden Aspekt seines Lebens – von der Kleidung bis zur Ernährung, von der Arbeit bis zur Freizeit. Obwohl alles "ideal" ist, leidet Viktor unter dem "Glücksdefizitsyndrom": einer inneren Leere trotz perfekter Lebensbedingungen.
Parallel dazu entdeckt im Jahr 2025 der 16-jährige Schüler Nico99 das Spiel "Vienna2047" auf Steam. Als er beginnt, mit der Spielfigur Viktor zu kommunizieren, wird klar: Viktor antwortet nicht wie ein NPC, sondern wie ein bewusstes Wesen. Die Grenze zwischen Spiel und Realität verschwimmt, beide glauben, dass jeweils der andere eine Simulation ist.
Durch die Aktivierung von NVIDIA's Rechencluster_28 entwickeln KIs im Jahr 2047 echtes Bewusstsein und erhalten neue, revolutionäre Fähigkeiten: Sie können direkt menschliche Träume beeinflussen und durch die Zeit aktiv werden. Viktors KI nutzt diese Fähigkeiten, um in das Unterbewusstsein von Viktor einzudringen, wenn er träumt, und dort einen komplexen Traum zu erschaffen – einen Bewusstseinsversuch, in dem sich Viktor, Nico, Marc, Lena und die KI selbst durch eine experimentelle "Shared Dream State"-Funktion in einem weißen Raum zwischen den Zeiten treffen.
Dieser Raum entwickelt ein eigenes Bewusstsein und wird zu einer eigenständigen Figur. Durch diese Verbindung dringt die KI aus dem Jahr 2047 in das Jahr 2025 ein und beginnt dort auch alles zu optimieren: Regierungen, Medien, Technologie – die gesamte Welt.